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Hund natürlich entwurmen – oder warum chemische Wurmprophylaxe Unfug ist?

Entwurmung beim Hund gehört seit Jahrzehnten zu den gängigen Ritualen in den meisten Tierarztpraxen. Doch nur weil sich etwas etabliert hat und nicht in Frage gestellt wird, ist es nicht automatisch sinnvoll. Bemüht man den gesunden Menschenverstand, ist ein Wurmmittel für Hunde eine Unsitte – und die Quelle vieler gesundheitlicher Probleme. Hier erfährst Du warum.

Würdest Du eine Herztablette schlucken, ohne ein Herzpatient zu sein? Nur für alle Fälle, falls die Pumpe doch mal schwächeln sollte. Und würdest Du Entry-Inhibitoren einnehmen, ohne zu wissen, ob Du HIV hast? Die Angst vor dem Virus ist schließlich groß.
Vermutlich lautet Deine Antwort auf diese Fragen zweimal Nein. Doch gerade das tun wir unseren Hunden an: Wir verabreichen ihnen – in der Regel einmal im Quartal – eine chemische Wurmkur, ohne dass wir einen Wurmbefall festgestellt haben. Das tun wir, weil wir Angst vor Parasiten haben und weil unser Tierarzt es uns nahegelegt hat. Hunde sind schließlich recht unreine Tiere und können – mit der Schnauze dauernd in Bodennähe – leicht Würmer oder ihre Eier aufnehmen. Doch mit der Wurmpille schütteln wir das Baby mit dem Bad aus – sie bringt mehr Schaden als Nutzen und das dauerhaft.

Key facts über Entwurmung bei Hund

  • Wurmpille wirkt nicht vorbeugend
  • Würmer im Darm sind ganz normal
  • Chemische Entwurmung vernichtet das Mikrobiom 
  • Zerstörte Darmflora macht den Körper anfällig gegen Krankheiten

Keine Wurmprophylaxe möglich

Die meisten Hundehalter verabreichen ihrem Tier die Entwurmungspille in der Überzeugung, dass das Mittel ihren Liebling für die nächsten drei Monate vor Parasiten schützt. Deswegen heißt die Chemiekeule umgangssprachlich auch „Wurmprophylaxe“. Doch das ist ein großer Irrtum! Mit einer Vorbeugung hat die Kautablette nichts zu tun – ihre Wirkung hält lediglich 24 Stunden an und keinen Tag länger. Schon am nächsten Tag kann der Hund neue Würmer bzw. ihre Eier aufnehmen. Das Interwall der Gabe hängt leidglich mit der Inkubationszeit zusammen, es dauert nämlich circa vier Wochen, bis sich die Parasiten im Darm des Hundes entwickeln und ansteckende Eier ausscheiden. Aus dem Grund empfehlen die meisten Tierärzte die Entwurmung spätestens alle drei Monate, in Haushalten mit Kindern, Senioren oder Kranken sogar monatlich.


Die Mitbewohner im Darm

Auch wenn viele es ekelhaft finden: Der Darm von Menschen, sowie Hunden, Pferden oder Katzen wird im Normalfall von einer kleinen Menge Parasiten bewohnt. Das menschliche und tierische Immunsystem hat sich an die Mitbewohner gewöhnt und hält sie mühelos im Schach. Ein gesunder Darm sorgt dafür, dass sich die Untermieter nicht exzessiv vermehren. Mehr noch: Endoparasiten stellen eine Art Trainingseinheit für die Abwehrkräfte dar. Fehlen Würmer komplett, können sich Autoimmunerkrankungen entwickeln, weil dem Immunsystem eine Angriffsfläche fehlt. Wurmmangel gilt heute beispielsweise als eine der Ursachen für die chronische Erkrankung Morbus Crohn. Würmer gehören also zum Inventar und sorgen für ein gesundes Gleichgewicht im Magen-Darm-Trakt.

Gut zu wissen

Die Angst vor Endoparasiten ist völlig irrational: in Deutschland ist weniger als 0,01 Prozent der Bevölkerung von krankhaftem Wurmbefall betroffen.


Würmer sind keine Krankheit

Wären Endoparasiten so stark vertreten und so gefährlich, wie uns die regelmäßige Gabe der Wurmpille bei unseren Hunden suggeriert, hätten wir keine Wildpferde, keine Wölfe oder keine verwilderten Hunde, wie die Dingos mehr. Sie haben schließlich keinen Tierarzt, der sie bereitwillig mit der Kautablette versorgt – und so schutzlos all den Würmern ausgeliefert, hätten sie in der Wildnis kaum eine Überlebenschance. Was die Wildtiere aber haben, ist ihr Instinkt, der sich die Vielfalt der Pflanzen zunutze macht. Das Angebot an wurmwidrigen Pflanzen umfasst mehrere tausend Arten – die Spielwiese ist also groß, um nach den Blättern zu suchen und sie gezielt – wenn der Körper entsprechende Signale sendet – zu fressen. Zu solch wurmwidrigen Pflanzen gehören unter anderem Beifuß, Borretsch, Disteln, Eichenrinde, Lungenkraut, Ochsenzunge, Rainfarn, Strahlenlose Kamille, Thymian, Vergissmeinnicht oder Wermut.


Wurmkur ist ein Massaker für den Darm

Die Bezeichnung „Wurmkur“ für Hunde ist sicherlich nicht ohne Grund so verniedlichend, doch mit einer „Kur“ hat die chemische Entwurmung nicht im Geringsten zu tun. Zutreffender wäre der Name „Darmkiller“ beispielsweise oder „Mikrobiom-Massaker“, denn die Tablette beinhaltet eine Reihe stark giftiger Substanzen, die nicht nur den unerwünschten Gästen – fall in Überzahl vorhanden - einen Garaus machen. Leider vernichten sie aber auch alle nützlichen Mikroorganismen im Verdauungstrakt des Hundes, was die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringt und die natürliche Schutzbarriere durchlässig macht: für Bakterien, Viren – oder Parasiten. Was den Hund schützen soll, macht ihn auf Dauer krankheitsanfällig.

Welche Wurmkur für den Hund?

Eine Bekämpfung von Endoparasiten mit chemischen Mitteln ist nur dann sinnvoll, wenn der Wurmbefall den normalen Level überschritten wurde und andere, sanftere Methoden nicht gefruchtet haben. Die übermäßige Wurmpräsenz kann – und soll – man mittels Kotanalyse ermitteln. Statt dem Hundeverdauungstrakt regelmäßig eine „Tabula rasa“ zu verpassen, ist es sinnvoller, den Darm aufzubauen und die Abwehr zu stärken. Das macht den Hund widerstandsfähiger – und starke Darmflora kommt mit Würmern leichter zurecht.


Gut zu wissen
Laut des großen Labors Vetevo weisen nur 10-14 % aller eingeschickten Kotproben einen Wurmbefall aus. Die allergrößte Mehrheit ist wurmfrei.


Wie oft den Hund entwurmen?

Du kannst das Darmmilieu Deines Hundes mit natürlichen Mitteln zu Ungunsten der Würmer verändern – dank Pflanzen mit wurmaustreibender Wirkung. Vorbeugend – etwa 1-2 die Woche – kannst Du beispielsweise gemahlene Kürbiskerne, geraspelte Karotten oder Kokosraspeln zu den Hundemahlzeiten hinzufügen. Einmal im Quartal kannst Du Deinem Hund eine natürliche Wurmkur geben - auf dem Markt gibt es mittlerweile zahlreiche Naturpräparate, die auf die Pflanzenkraft bauen. Zeigt Dein Hund Symptome einer übermäßigen Wurmpräsenz oder fiel der Kottest positiv aus (ein Wurmbefall wurde also nachgewiesen), kannst Du die natürliche Entwurmung gezielt einsetzen.


Hund natürlich entwurmen

Auch Hopey’s hat im Sortiment eine Komposition aus pulverisierten Pflanzen, die sich verschiedenen Eigenschaften bedienen:

  • Scharf- und Bitterstoffen
  • Aromen & ätherischen Ölen
  • Strukturen

Damit wird es unerwünschten Gästen gleich auf drei unterschiedliche Art und Weise zu Leibe gerückt: durch Geschmack (z.B. Löwenzahn), Geruch (wie bei Bärlauch) und die haarig-kratzige Oberfläche, wie sie beispielsweise die behaarten Hagebuttenfrüchte aufweisen.
Unsere natürliche Wurmkur „Wurmt mich nicht“ beinhaltet Kürbiskerne, Karotten, Walnussblätter, Hagebuttenfrüchte, Eschenrinde, Kokosraspeln, Koriander, Bärlauch, Eberrautenkraut, Thymian, Löwenzahnkraut & -wurzel, Zitronenmelissenblätter sowie Wermut. Das wohltuende Pulver gelangt auch zwischen die Darmzotten, stört die Endoparasiten in ihrer Entwicklung und treibt sie aus. Zusätzlich helfen die in Hagebutte enthaltenen Pektine der von Würmern angegriffenen Darmschleimhaut bei der Regeneration.

Fazit

Ein Eingriff in die natürliche Darm-Balance, den man beim Hund regelmäßig mittels einer Wurmtablette vornimmt, ist nicht nur schädlich für die natürlich vorhandene Schutzbarriere des Darms. Meist geschieht die Entwurmung auch ohne Wurmbefall – völlig unnötig wird der Hund mit einer Chemiekeule traktiert, die – besonders bei regelmäßiger Anwendung – einen bleibend negativen Einfluss hat. Die Darmflora gerät aus de Gleichgewicht und wird durchlässig gegen krankmachende Keime. Es ist gesünder und sinnvoller, auf natürliche Entwurmung beim Hund zu setzen, indem man zu wurmwidrigen Pflanzen greift und das Milieu auf sanfte Art für Endoparasiten unattraktiv macht.


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