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Gemüse für Hunde. Obst für Hunde.

Oder wie sieht eine gesunde Hundeernährung aus?

Gemüse und Obst für HundeDas Thema „Gemüse für Hunde“ oder „Obst für Hunde“ löst bei manchen Hundehaltern ein verständnisvolles Nicken aus – diese Besitzer gehören in der Regel zu der BARF-Fraktion, die bei der Hundeernährung auf die Rohfütterung setzt. Andere Hundehalter reagieren eher allergisch, wenn sie „Gemüse für Hunde“ hören. Hat schon jemand einen Hund gesehen, der sich für eine Möhre begeistert und eine Wurst links liegen lässt? Und schon gar nicht ungekocht: Rohes Gemüse für Hunde? Wozu soll das gut sein?

Obst und Gemüse für Hunde

Wie bei jedem Aspekt der modernen Hundeernährung gehört auch das Kapitel „Gemüse für Hunde“ zu einem stark diskutierten Thema. Während die Trockenfutter-Verfechter auf die ausgewogene Zusammensetzung und eine vollständige Palette an allen für den Hund wichtigen Zutaten schwören, betonen die BARF-Überzeugten die Nähe zur Natur. In unserem Beitrag möchten wir keine Lanze für die eine oder andere Variante der Hundeernährung brechen, sondern lediglich das wichtige Thema „Obst und Gemüse für Hunde“ näher beleuchten und ein paar Vorschläge für eine gesunde Hundemahlzeit präsentieren.

Warum ist Gemüse für Hunde wichtig

Dank Gemüse und Obst werden Hunde mit lebenswichtigen Vitalstoffen, Enzymen und Ölen versorgt – das ist nicht anders als bei dem Menschen. Der Inhalt des Hundenapfes darf aus bis zu 30% Gemüse und Obst bestehen, der Gemüseanteil soll aber wesentlich höher ausfallen als der Obstanteil. Ein Verhältnis von 1:3 gilt als optimal, also 1 Teil Obst zu 3 Teilen Gemüse.
Während allerdings auf dem menschlichen Speiseplan eine ganze Palette an Gemüsesorten und Früchten steht, darf der Hund nicht alles essen. Manches Obst und Gemüse ist für Hunde unverträglich oder sogar giftig.

Gesunde Hundemahlzeit mit Gemüse

Unabhängig davon, ob Sie zu den Barfern gehören oder für Ihren Hund eher die Dose oder das Trockenfutter bevorzugen. Manchmal ist Frischfleisch einfach zu umständlich, manchmal fehlt einfach nur die Inspiration. Wir bieten hier zwei Vorschläge einer gesunden Hundemahlzeit: Dosenfleisch mit Gemüse.

  • Hopey’s Dose „Pferdefleisch pur“ beinhaltet ausschließlich und 100 % Pferdefleisch: Muskelfleisch vom Pferd, Pferdeherz, Pferdelunge und Pferdezunge. Kombinieren Sie eine Portion Pferdefleisch mit püriertem Obst und Gemüse für Ihren Hund, z.B. Möhren, Salat, Gurke, Apfel und Banane.
  • Hopey’s Dose „Wildschwein pur“ beinhaltet 100 % Wildschweinfleisch aus reinem Muskelfleisch vom Wildschwein. Ergänzen Sie doch das gesunde Wildschweinfleisch mit frischem Obst, Gemüse und Kräutern: Kohlrabi, Knollensellerie und besonders leicht verdaulichem Zucchini mit Birne und Petersilie. Auch Kohlrabi-Blätter oder verwelkte Kräuter können püriert im Hundenapf landen.

Was darf der Hund essen


Hier listen wir alle Sorten von Obst und Gemüse, die der Hund ohne Bedenken essen darf. Da sein Magen kein Enzym produziert, das die Zellwand der Pflanzen zerstören kann, müssen alle pflanzlichen Futterbestandteile vorher immer unbedingt püriert werden. 
Diese Sorten von Obst und Gemüse darf der Hund essen:

Geeignetes Obst für Hunde:

  • Apfel
  • Ananas: nicht zu oft und nur überreif füttern
  • Aprikose
  • Banane
  • Birne: nicht zu oft und nur überreif füttern
  • Erdbeere
  • Feige: nur in kleinen Mengen füttern, sonst abführend
  • Heidelbeere: nur überreif (für Katzen tödlich)
  • Johannesbeeren: (für Katzen tödlich)
  • Kirsche: Die Blausäure in Kernen ist tödlich, immer entkernt füttern.
  • Mandarine: nur in kleinen Mengen füttern
  • süße Mandeln: Vorsicht: Bittermandeln sind hoch giftig und äußerlich kaum von den süßen Mandeln zu unterscheiden.
  • Melone: nur überreif füttern, sonst abführend
  • Orange: nur in kleinen Mengen und überreif füttern
  • Pfirsich: nur überreif verfüttern
  • Pflaume: geschält füttern (für Katzen tödlich!)
  • Preiselbeere: nur in geringen Mengen, sonst durchfallfördernd (für Katzen tödlich!)

Geeignetes Gemüse für Hunde:

  • Blumenkohl: nur gedämpft füttern, sonst Blähungen
  • Broccoli: nur gedämpft füttern, sonst Blähungen
  • Chicorée
  • Chinakohl
  • Fenchel: die enthaltenen Öle schmecken vielen Hunden nicht
  • Grünkohl: nur in geringen Mengen, es wirkt blähend
  • Ingwer: gut bei Magen-Darm-Problemen oder Entzündungen und Arthrose. Viele Hunde verweigern Ingwer allerdings.
  • Karotte
  • Kartoffel: grüne Stellen und Keime sind giftig. Nur gekocht füttern
  • Knollensellerie
  • Kohlrabi: Blätter sind deutlich gesünder als die Frucht
  • Löwenzahnblätter: am besten ganz junge Blätter frisch gepflückt füttern
  • Rote Beete
  • Salat
  • Spargel
  • Spinat: ohne Stängel und Blattrippen füttern
  • Zucchini

Was darf der Hund nicht fressen

Einige Sorten von Obst und Gemüse verträgt der Hund nicht, in bestimmter Menge sind sie für den Vierbeiner sogar hoch gefährlich. Zu den Vergiftungserscheinungen gehören Erbrechen, Krämpfe, starkes Speicheln, Durchfall, Fieber, erhöhter Puls, Kreislaufprobleme oder Apathie.
Wir zählen hier Gemüse-, Obst- und andere Pflanzensorten, die für den Hund nicht bekömmlich/unverdaulich oder gar giftig und lebensgefährlich sind.

  • Zwiebeln: nur in größeren Mengen giftig (5g Zwiebeln/kg Körpergewicht)
  • Knoblauch und andere Laucharten (dieselbe toxische Wirkung wie andere Zwiebelgewächse, 5 g Knoblauch / kg Körpergewicht gelten als gefährlich). In geringen Mengen soll es gesundheitsfördernd wirken.
  • Avocado
  • Nachtschattengewächse: Aubergine, rohe Kartoffel (auch Kartoffelwasser), Paprika, Tomaten. 
Überreife Tomaten und Auberginen dürfen in geringen Mengen verfüttert werden 
Bei Kartoffeln sind die grünen Stellen und Keime gefährlich und sollen rausgeschnitten werden. Nur gekocht verfüttern.
  • Weintrauben und Rosinen: Die tödliche Dosis liegt bei ca. 11,6 Gramm (g) Trauben / Kilogramm (kg) Körpergewicht
  • Kakao (und somit Schokolade): Das im Kakao enthaltene Gift Theobromin ist ab einer Dosis von 100mg/kg Körpergewicht tödlich. Die Milchschokolade enthält davon: 1.5-2 mg/g, dunkle Schokolade 5-8 mg/g, Kochschokolade 14-16 mg/g, 70%ige Schokolade 20 mg/g, 90%ige Schokolade 26 mg/g. Weiße Schokolade hat kaum Theobromin.
  • Hülsenfrüchte: Erbsen, Bohnen, Soja und andere Hülsenfrüchte sind für Hunde giftig. Das darin enthaltene Gift Phasin wird durch langes Kochen zerstört, die Früchte selbst bleiben aber unverdaulich.

Der Vollständigkeit halber möchten wir dem interessierten Leser auch die zoologische Klassifikation und die wissenschaftliche Erklärung der typischen Hundeernährung nicht vorenthalten. Denn wie kommt man überhaupt darauf, dass Gemüse für Hunde gut ist?

Sind Hunde nicht Fleischfresser?

Der Haushund gehört zu der zoologischen Kategorie Carnivora (Raubtiere) - neben den Pflanzenfressern (Herbivora) und den Allesfressern (Ommivora). Carnivor entstammt dem Latein und setzt sich zusammen aus: Carnis (Fleisch) und vorare (verschlingen). Da sich Raubtiere typischerweise von Beutetieren ernähren, gelten sie allgemein als Fleischfresser. Allerdings erfolgt die wissenschaftliche Klassifikation hauptsächlich anhand morphologischer und anatomischer Merkmale und nicht anhand der Ernährungsweise. Denn obwohl sich beispielsweise der große Pandabär ausschließlich pflanzlich ernährt, gehört er trotzdem zu der Kategorie Carnivora – und das aufgrund seines Verdauungstraktes, der typisch für einen Fleischfresser einen kurzen und einfach strukturierten Darm hat. Und auch der Hund ist kein strikter Fleischfresser.

Fleischfresser auf Umwegen


Die Fleischfresser lassen sich in strikte und nicht strikte Fleischfresser unterteilen. Die Katze ist ein strikter Fleischfresser und auf bestimmte Nährstoffe, die nur in tierischer Nahrung vorkommen angewiesen. Der Hund – und übrigens auch der Wolf – gehört zu nicht-strikten Fleischfressern: Anhang seines Ernährungsplans soll der Hund vielmehr als „Carni-Omnivor" bezeichnet werden: Allesfresser, die sich überwiegend von tierischer Nahrung ernährt. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Hunde auch pflanzliche Kost fressen bzw. fressen können. In freier Wildbahn ernähren sich Hunde – und Wölfe – größtenteils von Beutetieren. War seine Jagd erfolgreich, verspeist der Wolf seine Beute – eine Maus oder einen Hasen – meist komplett, inklusive Mageninhalt. Dieser enthält zwangsläufig pflanzliche Kost – also angedautes Gemüse und Obst. Und in Zähnen, Krallen und Fell des erlegten Tieres, die ja ebenfalls verzehrt werden, sind wichtige Ballaststoffe enthalten.

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