Allergie beim Hund: Ursachen, Symptome und Behandlung

26.02.2016 11:30

Allergien treten immer häufiger auf und sind aufgrund der vielschichtigen Symptome immer komplizierter zu behandeln – bei Menschen wie bei Hunden. Allergische Reaktionen beim Hund äußern sich durch Juckreiz und Verdauungsstörungen wie etwa vermehrtes Grasfressen, Blähungen oder Durchfälle. Auch häufige Ohrenentzündungen ohne erkennbaren Grund können beim Hund von einer Allergie zeugen. Der bei Menschen so verbreitete "Heuschnupfen" oder Asthma kommen dagegen beim Hund als allergische Reaktion so gut wie nie vor. Als häufige Ursachen werden genetische Veranlagungen genannt. Leider sind aber auch die Umweltverschmutzung, industriell verarbeitetes Futter, Stress und andere Faktoren sehr oft der Allergieauslöser bei Hunden.

Futtermittelallergie bei Hunden sehr häufig

Futtermittelallergie bei HundenÄhnlich wie bei Menschen gibt es unterschiedliche Allergien auch bei Hunden. Drei Allergie-Arten sind bei den Vierbeinern dabei am häufigsten zu beobachten:

  • bei Atopie / atopischer Dermatitis reagieren Hunde mit Juckreiz auf Allergene wie Hausstaub- und Futtermittelmilben, Schimmelpilze oder Pollen von Bäumen und Gräsern. Die Allergene werden direkt über die Haut aufgenommen und nicht eingeatmet, wie man früher vermutet hat. Vom Juckreiz am häufigsten betroffene Stellen sind: Schnauze, Pfoten, Unterbauch sowie Achseln.
  • bei Flohbiss-Allergie reagieren Hunde allergisch mit heftigem Juckreiz auf den Speichel der Flöhe, selbst nach einem einzigen Biss. Bei Flohallergie sind meist der Rücken und die Kruppe betroffen.
  • bei Futtermittelallergie / Futtermittelunverträglichkeit treten neben Juckreiz an der Schnauze, Pfoten, Unterbauch und Achseln auch Erbrechen, Blähungen oder Durchfälle auf. Durch vermehrtes Lecken oder Kratzen kommt es zu bakteriellen und Pilz-Infektionen. Die Allergene werden direkt mit der Nahrung aufgenommen. Die häufigsten Auslöser von Futtermittelallergien sind dabei:
    - Rindfleisch
    - Weizen
    - Kuhmilch und Milchprodukte bzw. Laktose
    - Hühnerfleisch

Allergie beim Hund ist nicht heilbar

Allergie beim Hund kann weder mit Pillen noch mit Pülverchen behandelt und geheilt werden. Kommt der Hund mit den Allergenen in Berührung, wird er auch sein Leben lang allergische Reaktionen zeigen. Bei der Therapie gilt es deswegen, die Allergene so gut wie möglich auszuschließen. Das ist bei einer diagnostizierten Futtermittelallergie / Futtermittelunverträglichkeit noch am leichtesten zu erreichen – schließlich kann man weder Milben oder Pilze noch Pollen oder Flöhe kontrollieren. Was aber im Futternapf des geliebten Hundes landet, lässt sich relativ leicht beeinflussen.

Futtermittelallergie: Was darf der Hund fressen?

Die Futtermittelallergie tritt bei Hunden nach Flohallergie und Atopie als dritthäufigste Allergie auf. Katzen sind von der Futterallergie - nach Flohallergie – sogar am zweithäufigsten betroffen. Hat man den Auslöser identifiziert, gilt ab diesem Zeitpunkt ein strenger Speiseplan, der den Allergen konsequent ausschließt: Das gilt auch für Häppchen zwischendurch, Belohnungskekse beim Training oder Essensreste von den Menschen. Ist der Allergieauslöser beim Hund nicht klar, muss er per Ausschlussverfahren identifiziert werden. Dabei ist es wichtig, Hundefutter mit nur einer einzigen Proteinquelle zu verabreichen, damit man den Verursacher der allergischen Reaktion leichter zuordnen kann – greift man nämlich zu einem Hundemenü, in dem verschiedene Fleischsorten enthalten sind, wird der „Schuldige“ nicht leicht zu finden sein.

Hypoallergenes Hundefutter und Monoprotein-Futter von Hopey’s

Auch Hopey’s hat allergische Hunde und Vierbeiner mit empfindlichen Mägen gut im Blick. Neben Monoprotein-Futter wie „Huhn für Senioren“ als Trockenfutter ohne Getreide, bietet Hopey’s auch Nassfuttersorten, die nicht im Verdacht stehen, Allergien auszulösen. Und so beinhaltet die Dose „Pferd pur“ von Natur aus hypoallergenes Hundefutter: 100 % reines Muskelfleisch vom Pferd sowie Pferdeherz, Pferdelunge und Pferdezunge. Auch das Dosenfutter mit Wildfleisch sorgt für 100% Natur: Direkt aus regionalen Wäldern landet Hirsch-, Reh- und Wildschweinfleisch  nach schonender Verarbeitung im Futternapf – die beste und gesündeste Lösung bei Futtermittelallergien.


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